Ditmar Doerner mit neuem Bonn-Krimi auf Tour | Foto © Tom Rübenach

Neues Buch | Neue Lesungen

Ditmar Doerners neuer Bonn-Krimi ist noch nicht einmal aus der Druckerei heraus – und schon gibt es drei neue Termine für Lesungen. Trotz der momentanen Einschränkungen versuchen Veranstalter und Autoren alles, Lesungen zu realisieren. Dabei werden selbstverständlich alle Vorsichts- und Schutzmaßnahmen beachtet.

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Reptilienmord

… so wie es jetzt aussieht, können Margot Lukas und Fabian Faust September/Oktober 2020 ihren 4. Fall bearbeiten. Dabei haben es die beiden in „Reptilienmord“ mit zwei besonders skurrilen Todesfällen zu tun: Das erste Opfer wird mitten in der Nacht von einem riesigen Python erwürgt, das zweite Opfer bricht tags darauf auf dem Bürgersteig mitten in der Stadt zusammen. Anfangs scheint es so, als hätten beide Todesfälle nichts miteinander zu tun, aber selbstverständlich – das ist ja ein Krimi – stimmt das nicht.

Margot und Fabian treffen bei ihren Ermittlungen ganz vielfältige Charaktere: gewissenlose Dealer, selbstverliebte Schulleiter, hilfsbereite Sekretärinnen.

Wieder hat es mir sehr viel Spaß gemacht, die knurrige Margot und ihren eher sanftmütigen Kollegen Fabian bei diesem Fall zu beobachten und (fast) alles aufzuschreiben, was die beiden anstellen, damit kein 3. Mord geschieht. Obwohl es am Ende ganz schön knapp wird, den zu verhindern …

Ditmar Doerner Lesung aus "Museumsmord" am Rheinufer in Leubsdorf © zwozwo8

Draußen lesen in Corona-Zeiten

Ditmar Doerner geht es wie fast allen Künstlern und Autoren in diesen Wochen. Lesungen sind abgesagt, Vorstellungen verschoben und Auftritte gecancelt. Das brachte auch ihn auf die Idee, einmal etwas Neues auszuprobieren.

Raus an den Rhein

Ditmar Doerners Krimis spielen in Bonn, und nicht nur außerhalb der Beethoven-Stadt sind sie beliebt. Das zeigen nicht zuletzt seine Lesungsorte. Also war für ihn sofort klar: wenn ich eine Lesung für das Internet produziere, dann nicht vor meinem Bücherregal, sondern draußen.

Er ging vor seinem geistigen Auge das Rheintal auf und ab, fuhr Richtung Koblenz und Richtung Köln – natürlich immer von Bonn aus. Da erinnerte er sich an ein Dorf, das er als WDR-Journalist zwei oder drei Mal besucht hatte: Leubsdorf.

Bücherbänke zum Lesen

An den alten Rheinanlagen mit in den Wipfeln abgeschnittenen Platanen war er bisher immer nur vorbeigefahren. Die weiße Kirche dort war früher ein wichtiger Orientierungspunkt für die Rheinschiffer. Irgendwie hatte es ihm das Dorf angetan. Dort wollte er lesen, da war er sich sicher. An einem Apriltag mit Ausgangsbeschränkungen traf er dort lediglich auf ein verliebtes Pärchen, eine Familie mit zwei kleinen Kindern und einen Angler. Der richtige Platz also, um einigermaßen ungestört aus „Museumsmord“ lesen zu können – abgesehen von den lauten, vorbeifahrenden Zügen der rechtsrheinischen Strecke der Bahn. Aber die hat er einfach ignoriert.

Die erste Lesung dieser Art hat ihm großen Spaß gemacht: „Das werde ich auch wieder mal machen, wenn das Corona-Virus sich wieder verzogen hat,“ schmunzelt er, als die ersten sieben Minuten mit den beiden Kommissaren Margot und Lukas „im Kasten“ hat.

Weitere sollen folgen. Ob am selben Ort oder ganz woanders, steht nicht fest. Dass sie kommen, ist aber ganz sicher.

Aufschrift "Eselstall - Kaufmannsladen Königswinter" als alte Postkarte gemacht © Tom Rübenach

Lesung in einem ganz besonderen Stall

Vergangenen Freitag hat Ditmar Doerner wieder eine Lesung gehabt. In den „Freiräumen“ in Beuel, genauer gesagt in Vilich-Müldorf. Da war er vergangenes Jahr schon mal. Er mag das Ambiente und die Zuhörer dort. Was ihn kommenden Mittwoch in Königswinter erwartet, ist aber etwas ganz anderes.

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Mann vor verregneter Windschutzscheibe © Tom Rübenach

Lesetradition, zuhause

Jedes Jahr im Dezember zieht es Ditmar Doerner in die Heimat. Zum dritten Mal in Folge hat er nun wieder in Ruppichteroth gelesen – eingeladen in den Lesekreis des evangelischen Gemeindezentrums.

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Verschneite Schienen in der Eifel © Tom Rübenach

Winter-Lesung am Beach

Wo sonst Sushi-Kurse angeboten werden oder Kinder zur Schlittschuh-Disco gehen: hier ist Ditmar Doerner zum Krimi-Dinner eingeladen. Am kommenden Freitag (22. November 2019) liest er aus seinem aktuellen Bonn-Krimi „Museumsmord“.

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Artikelbild: Ein Blick über den Bonner Hofgarten auf das Akademische Kunstmuseum - zum Thema des neuen Bonn-Krimi von Ditmar Doerner mit dem Titel "Museumsmord"

„Museumsmord“ | Trailer online

Endlich gibt es auch für den aktuellen Bonn-Krimi von Ditmar Doerner den passenden Trailer. So, wie es auch einen für „Exitus Venusberg“ gab. Nach seinen Lesungen – und vor neuen Terminen – war Zeit, sich dieses Themas anzunehmen.

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Bonner Kunstmuseum mit Blick zur Bundeskunsthalle © Tom Rübenach

Museumsmord auf Tour

Kaum ist die Lesung gestern Abend im Bonner „Atelier 223“ vorbei, stehen schon neue Leseabende für die Fans von Ditmar Doerner fest. Der „Museumsmord“ geht regelrecht auf Tour: fünf Lesungen sind zunächst fest geplant. Das Interesse ist groß: vom Kloster Heisterbach bis nach Zülpich.

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Die Ubahn-Haltestelle Heussallee in Bonn © Tom Rübenach

Neuer Krimi, neue Termine

Ditmar Doerner kann’s nicht lassen, und seine Krimifreunde sind begeistert. Schon bald wird sein neuer Bonn-Krimi erwartet. Der inzwischen dritte Fall von Kommissarin Margot spielt wieder an einem bekannten Ort in Bonn.

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Ditmar Doerner portrait in schwarzweiß © Tom Rübenach

Mörderische Busfahrt

Mit dem Bus zu den Orten des Verbrechens – so könnte man die Reise zusammenfassen, an der in Bonn gut vierzig Krimifreunde teilgenommen haben. Mit Ditmar Doerner an Bord war Spannung garantiert. Und es wird nicht die letzte Busfahrt dieser Art gewesen sein.

Ein Exitus der besonderen Fahrt

Das war gruselig. In einem Gelenkbus der Bonner Stadtwerke saßen sie, die Freunde der Bonn-Krimis von Ditmar Doerner. Das Ziel der Reise war allerdings nicht eine typische Endhaltestelle. Weder Tannenbusch noch der Beueler Bahnhof oder Dottendorf. Das Ziel war die Reise selbst.

Denn im „Krimi-Bus“ ging es durch die Stadt, zu Schauplätzen seines Romans „Exitus Venusberg“. Ditmar Doerner las, und der Fahrer lenkte. Das war für alle Mitfahrer und den Auto selbst eine Premiere. Bus war Doerner natürlich schon öfter gefahren, aber nicht während der Lesung aus einem seiner Bonn-Krimis.

"Exitus Venusberg": Titel des neuen Bonn-Krimis von Ditmar Doerner
Busfahrt mit Buch

Dutzende Freunde literarischer Spannung verfolgten den erfahrenen WDR-Journalisten, wie er die beiden Kommissaren Margot Lukas und Fabian Faust vor ihren Augen arbeiten ließ. Dabei passierten die Krimifreunde die Beueler Bütt, den Venusberg – und natürlich das Polizeipräsidium. Dort hatte Ditmar Doerner vor ein paar Monaten eine seiner erfolgreichsten Lesungen bisher. Die „mörderische Busfahrt“ wurde von Moderator Sven Jaworek und Georg Bechthold von den Stadtwerken begleitet. Endhaltestelle war übrigens nicht der Venusberg, sondern die Stadtwerke.

Übrigens: Der nächste Band der Krimireihe „Museumsmord“ von Ditmar Doerner erscheint voraussichtlich Ende August. Wie immer in der Edition Lempertz.